Bei so unendlich vielen Führungsratgeber, Management-Podcasts und Leadership-Seminare stellen sich viele die berechtigte Frage: Was macht eine gute Führungskraft wirklich aus? Es ist eine Frage, die sowohl Unternehmensführer als auch Teams beschäftigt – und die weit über Umsatzzahlen hinausreicht. Ich habe zwar nicht die Universallösung. Erlaube mir jedoch, Ihnen von meiner Sichtweise zu erzählen, die den Knoten etwas löst.
Top 5 Erkenntnisse aus diesem Artikel
- Die zentrale Bedeutung von organisationaler Qualität für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
- Der Mehrwert eines wissenschaftlich fundierten OQM Profils zur präzisen Analyse und Entwicklung von Organisationen.
- Die Rolle einer konstruktiven Feedbackkultur für Motivation und Entwicklung innerhalb des Teams.
- Strategische Einbindung von Führungskräften zur erfolgreichen Umsetzung von Veränderungsprozessen.
- Die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung und Selbstreflexion für effektives Führungsverhalten.
Was macht eine gute Führungskaft aus? Mit diesem Artikel finden Sie die Antwort! Am Ende gibt es einen Bonus. Da verrate ich Ihnen, wie sie gute Führungskräfte schon im Bewerbungsprozess erkennen.
Die Wahrheit über Leadership: Mehr als nur Charisma und Durchsetzungsvermögen
Wenn wir über Führung sprechen, denken viele sofort an charismatische Persönlichkeiten wie Steve Jobs oder inspirierende Redner, die Massen bewegen können. Doch echte Führung ist viel komplexer und tiefgründiger. Sie zeigt sich oft in den stillen Momenten, in denen schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen, oder wenn es darum geht, ein Team durch stürmische Zeiten zu navigieren.
Eine Studie der Harvard Business School hat gezeigt, dass die effektivsten Führungskräfte nicht unbedingt diejenigen sind, die am lautesten sprechen oder am meisten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vielmehr sind es jene, die ein tiefes Verständnis für ihre Mitarbeiter haben und eine Kultur des Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung schaffen können.
Was macht eine gute Führungskraft wirklich aus?
Die fünf Dimensionen exzellenter Führung
Nach jahrelanger Forschung und Praxiserfahrung in der Organisationsentwicklung kristallisieren sich fünf zentrale Dimensionen heraus, die wirklich gute Führungskräfte auszeichnen:
1. Authentizität: Die Kraft der echten Präsenz
Authentische Führungskräfte stehen zu ihren Werten und Überzeugungen, auch wenn der Wind ihnen ins Gesicht bläst. Sie verstecken sich nicht hinter Floskeln oder Management-Buzzwords, sondern kommunizieren offen und ehrlich.
Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist Götz Werner, der Gründer von dm-drogerie markt. Werner hat ein Unternehmen aufgebaut, das auf Vertrauen, Transparenz und Menschlichkeit basiert – Werte, die er selbst täglich vorlebte. Seine authentische Art zu führen schuf eine Unternehmenskultur, in der Mitarbeiter nicht nur arbeiten, sondern sich entwickeln und entfalten können.
Werner sagte einmal: „Die wichtigste Führungsaufgabe ist es, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Aufgaben selbstständig zu erledigen.“ Diese Einstellung spiegelt perfekt wider, was authentische Führung bedeutet: Es geht nicht darum, Macht zu demonstrieren, sondern andere zu befähigen.
2. Emotionale Intelligenz: Das Herzstück wirksamer Führung
Die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu verstehen und zu regulieren sowie empathisch auf die Gefühle anderer einzugehen, ist für moderne Führungskräfte unerlässlich. Emotionale Intelligenz umfasst:
- Selbstwahrnehmung: Die eigenen Stärken und Schwächen kennen
- Selbstregulierung: Mit Druck und Unsicherheit konstruktiv umgehen
- Empathie: Die Perspektiven und Bedürfnisse anderer verstehen
- Soziale Kompetenz: Beziehungen aufbauen und pflegen
In einer Untersuchung des Beratungsunternehmens TalentSmart wurde festgestellt, dass 90% der Top-Performer eine hohe emotionale Intelligenz aufweisen. Dies ist kein Zufall – emotional intelligente Führungskräfte schaffen es, Brücken zu bauen und Menschen zu verbinden.

3. Visionäre Ausrichtung: Den Weg in die Zukunft weisen
Gute Führungskräfte haben nicht nur eine klare Vision für die Zukunft, sondern können diese auch so kommunizieren, dass sie andere inspiriert und motiviert. Sie verstehen, dass Menschen einem Zweck folgen wollen, der über Quartalszahlen hinausgeht.
Simon Sinek hat mit seinem Konzept des „Golden Circle“ und der Frage nach dem „Warum“ genau diesen Punkt getroffen. Erfolgreiche Führungskräfte beginnen mit dem Warum – dem Zweck und der Überzeugung, die hinter allem steht. Erst danach kommt das Wie und das Was.
Ein Unternehmen, das diese Philosophie beispielhaft umsetzt, ist Patagonia. Gründer Yvon Chouinard hat von Anfang an eine klare Vision verfolgt: Hochwertige Outdoor-Produkte herzustellen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Diese Vision durchdringt jede Entscheidung des Unternehmens und hat eine loyale Gemeinschaft von Kunden und Mitarbeitern geschaffen, die diese Werte teilen.
4. Entwicklungsorientierung: Menschen zum Wachstum befähigen
Exzellente Führungskräfte verstehen, dass ihre wichtigste Aufgabe darin besteht, andere zu entwickeln. Sie sehen Potenzial, wo andere vielleicht nur Probleme sehen, und investieren Zeit und Energie in die Entwicklung ihrer Teammitglieder.
Der verstorbene Management-Pionier Peter Drucker sagte treffend: „Die Aufgabe der Führung ist es, aus gewöhnlichen Menschen außergewöhnliche Leistungen herauszuholen.“ Dies geschieht durch:
- Regelmäßiges, konstruktives Feedback
- Gezieltes Coaching und Mentoring
- Herausfordernde Aufgaben, die Wachstum fördern
- Eine Fehlerkultur, die zum Lernen ermutigt
Eine entwicklungsorientierte Führungskraft schafft ein Umfeld, in dem Mitarbeiter nicht aus Angst vor Konsequenzen, sondern aus Begeisterung für die Sache ihr Bestes geben.
5. Systemisches Denken: Das große Ganze im Blick
In unserer komplexen, vernetzten Welt reicht es nicht mehr aus, nur den eigenen Bereich zu optimieren. Führungskräfte müssen in der Lage sein, Zusammenhänge zu erkennen und systemisch zu denken.
Systemisches Denken bedeutet, zu verstehen, wie Veränderungen in einem Teil der Organisation sich auf andere Bereiche auswirken. Es bedeutet auch, langfristige Konsequenzen von Entscheidungen abzuwägen und nicht nur kurzfristige Erfolge anzustreben.
Ein hervorragendes Beispiel für systemisches Denken in der Führung bietet Ray Dalio, Gründer von Bridgewater Associates. In seinem Buch „Principles“ beschreibt er, wie er ein Unternehmen aufgebaut hat, das auf Transparenz, meritokratischen Prinzipien und systemischem Denken basiert. Für Dalio ist das Unternehmen eine „Maschine“, deren Teile zusammenarbeiten müssen, um erfolgreich zu sein.
Gute Führungskräfte sind keine Söldner – Sondern Brücke zwischen Mitarbeitern und Organisation
Eine gute Führungskraft versteht, dass ihre Rolle weit über das bloße Abarbeiten von Aufgaben hinausgeht. Eine zentrale Eigenschaft einer guten Führungskraft ist die Fähigkeit zur Selbstreflexion, die sicherstellt, dass Entscheidungen konstruktiv und im Interesse des Teams und der Organisation getroffen werden. Gute Führung bedeutet, nicht stillschweigend alles abzunicken, sondern aktiv Feedback zu geben und zu empfangen. Führungskräfte müssen eine Denkweise entwickeln, die Mitarbeitende motiviert und dabei die Produktivität steigert. Dies erfordert Durchsetzungsvermögen und die Kompetenz, konstruktiv zu kommunizieren, um ein produktives Arbeitsumfeld zu schaffen. Eine effektive Führungskraft nimmt ihre Führungsqualitäten ernst und versteht, dass gute Führung ein kontinuierlicher Prozess der Weiterentwicklung ist.

Führungskräfte, die als Brücke zwischen Mitarbeitern und Organisation fungieren, fördern Vertrauen und schaffen eine offene Feedbackkultur. Sie geben nicht nur Rückmeldungen nach unten, sondern auch nach oben, um sicherzustellen, dass die Belange des Teams gehört werden. Diese Fähigkeit zur konstruktiven Kommunikation ist eine wichtige Eigenschaft, die eine Führungskraft ausmacht. Führungspositionen verlangen, dass Führungskräfte Verantwortung übernehmen und ein Vorbild im Arbeitsalltag sind. Ein mitarbeitender Führungsstil, der Selbstreflexion, Motivation und Kompetenz kombiniert, macht eine Führungskraft besonders effektiv.
Die Fähigkeit, Probleme zu lösen und eine klare Orientierung zu geben, ist für den Erfolg einer Organisation essenziell. Letztlich ist gute Führung eine Balance zwischen Delegation, Feedback und strategischer Selbstentwicklung.
Die Herausforderung der werteorientierten Führung
In Zeiten von Fachkräftemangel, globaler Unsicherheit und rasantem technologischem Wandel wird werteorientierte Führung immer wichtiger. Mitarbeiter – besonders die jüngeren Generationen – suchen nach Sinn und Identifikation in ihrer Arbeit.
Eine Studie von Deloitte ergab, dass 73% der Millenials glauben, dass Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben sollten. Führungskräfte, die diese Erwartung ignorieren, werden es zunehmend schwer haben, Talente anzuziehen und zu halten.
Werteorientierte Führung beginnt mit Klarheit über die eigenen Werte und die der Organisation. Diese Werte müssen dann konsequent gelebt und in alle Entscheidungen einbezogen werden. Es geht nicht darum, Werte an die Wand zu hängen, sondern sie zum Leitprinzip des täglichen Handelns zu machen.
Von der Theorie zur Praxis: Führungsqualitäten entwickeln
Die gute Nachricht ist: Führungskompetenzen können entwickelt werden. Keiner wird als perfekte Führungskraft geboren. Es ist ein kontinuierlicher Lern- und Entwicklungsprozess, der Offenheit, Reflexion und den Mut verlangt, sich selbst immer wieder zu hinterfragen.
Hier sind konkrete Schritte, wie Sie Ihre Führungsqualitäten stärken können:
1. Kennen Sie Ihre Stärken und Entwicklungsfelder
Ein fundamentaler Schritt ist die ehrliche Selbstreflexion. Welche Führungsqualitäten bringen Sie bereits mit? Wo liegen Ihre Entwicklungsfelder? Tools wie 360-Grad-Feedback oder Persönlichkeitsanalysen können hier wertvolle Erkenntnisse liefern.
Bei OQM nutzen wir spezifische Befragungsinstrumente, die nicht nur Momentaufnahmen liefern, sondern echte Entwicklungswege aufzeigen. Diese Methoden helfen Führungskräften, blinde Flecken zu erkennen und gezielt an ihren Entwicklungsfeldern zu arbeiten.
Lese-Tipp: OQM im Unternehmen: So gelingt ein wertebasiertes Qualitätsmanagement
2. Entwickeln Sie eine Feedbackkultur
Echte Führungsstärke zeigt sich in der Fähigkeit, offenes und ehrliches Feedback zu geben und anzunehmen. Etablieren Sie regelmäßige Feedbackgespräche mit Ihren Mitarbeitern – und zwar in beide Richtungen.
Ein konstruktives Feedbackgespräch sollte immer auf Augenhöhe stattfinden und das Ziel haben, gemeinsam zu wachsen. Es geht nicht darum, Fehler anzuprangern, sondern Lernchancen zu identifizieren und Erfolge zu würdigen.
3. Investieren Sie in kontinuierliches Lernen
Die besten Führungskräfte sind lebenslange Lernende. Sie lesen, besuchen Seminare, suchen den Austausch mit anderen Führungskräften und probieren neue Ansätze aus. Es gibt nicht den einen perfekten Führungsstil – es geht darum, den eigenen authentischen Stil zu finden und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Besonders wertvoll ist oft der Austausch in Peer-Gruppen, in denen Führungskräfte ähnliche Herausforderungen diskutieren und voneinander lernen können. Diese Form des Lernens kombiniert theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung und kollegialer Beratung.
4. Leben Sie eine organische Wachstumsphilosophie
Die Natur bietet uns zahlreiche Lektionen über gesundes Wachstum. Organisches Wachstum ist nicht forciert, sondern folgt natürlichen Prinzipien: Es braucht die richtigen Bedingungen, Zeit und Pflege.
Übertragen auf die Führung bedeutet dies, dass wir Teams und Organisationen nicht durch Druck zum Wachsen zwingen können. Vielmehr geht es darum, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen und Organisationen gedeihen können – durch Vertrauen, Freiräume und sinnstiftende Arbeit.
Die Erfahrung zeigt, dass Unternehmen, die nach organischen Prinzipien geführt werden, langfristig erfolgreicher und widerstandsfähiger sind als solche, die auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgerichtet sind.
Der Unterschied zwischen Management und Leadership
Abschließend ist es wichtig, zwischen Management und Leadership zu unterscheiden. Management bezieht sich auf die effiziente Verwaltung von Ressourcen, Prozessen und Systemen. Leadership hingegen geht um die Inspiration und Motivation von Menschen.
Der Management-Experte Warren Bennis drückte es so aus: „Manager machen die Dinge richtig, Leader machen die richtigen Dinge.“ Beide Aspekte sind wichtig, aber besonders in Zeiten des Wandels brauchen Organisationen echte Leader, die Menschen durch Unsicherheit führen und eine positive Vision für die Zukunft entwickeln können.
Echte Führungskraft zeigt sich oft in Krisenzeiten. Wenn alles glatt läuft, ist es einfach zu führen. Der wahre Test kommt in schwierigen Situationen, wenn Entscheidungen unter Unsicherheit getroffen werden müssen und Teams Orientierung brauchen.
Anpassungsfähig und Werte machen Führungskräfte für die Zukunft fit
Die Anforderungen an Führungskräfte verändern sich ständig. Die COVID-19-Pandemie hat zum Beispiel gezeigt, wie wichtig Anpassungsfähigkeit, Resilienz und emotionale Intelligenz sind. Führungskräfte mussten plötzlich Teams aus der Ferne führen, mit Unsicherheit umgehen und gleichzeitig für Stabilität sorgen.
Die Führungskraft der Zukunft wird sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:
- Agilität: Die Fähigkeit, sich schnell auf veränderte Bedingungen einzustellen
- Digitale Kompetenz: Verständnis für technologische Entwicklungen und ihre Auswirkungen
- Kulturelle Intelligenz: Das Verständnis und die Wertschätzung kultureller Unterschiede
- Nachhaltiges Denken: Langfristige ökologische und soziale Verantwortung
- Kollaborative Führung: Die Fähigkeit, über Abteilungs- und Organisationsgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten
Diese Eigenschaften ergänzen die fünf grundlegenden Dimensionen exzellenter Führung, die wir bereits besprochen haben. Sie bilden zusammen das Fundament für erfolgreiche Führung in einer zunehmend komplexen Welt.
Führung ist ein kontinuierlicher Weg, keine Zielposition
Was macht also eine gute Führungskraft wirklich aus? Die Antwort ist vielschichtig und umfasst sowohl Haltung als auch Kompetenzen. Eine gute Führungskraft:
- Lebt authentisch nach klaren Werten
- Zeigt emotionale Intelligenz im Umgang mit sich selbst und anderen
- Entwickelt und kommuniziert eine inspirierende Vision
- Fördert das Wachstum und die Entwicklung ihrer Mitarbeiter
- Denkt systemisch und versteht Zusammenhänge
Doch vielleicht am wichtigsten: Eine gute Führungskraft versteht, dass Führung kein Titel oder eine Position ist, sondern eine tägliche Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen und andere zu befähigen, ihr Bestes zu geben.
Der Weg zur exzellenten Führung ist nie abgeschlossen. Er erfordert kontinuierliche Reflexion, Lernen und Anpassung. Aber genau das macht ihn so bereichernd – sowohl für die Führungskraft selbst als auch für die Menschen, die sie führt.
Lobe, Fördere, Verzeihe Fehler – Die Essenz, was gute Führungkräfte ausmacht
Lob, Förderung und das Verzeihen von Fehlern gehören zu den zentralen Aufgaben einer Führungskraft, die eine gesunde Unternehmenskultur fördern möchte. Eine gute Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass sie Anerkennung gezielt und nachvollziehbar vermittelt und damit Vertrauen schafft. Das Fördern von Talenten ist eine entscheidende Eigenschaft einer Führungskraft, da es die Potenziale innerhalb eines Teams bestmöglich entfaltet.
Führungspersönlichkeiten sollten in der Lage sein, Feedback konstruktiv zu geben und Mitarbeiter zu motivieren, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Fehler gehören zum Arbeitsalltag, aber entscheidend ist, wie eine Führungskraft darauf reagiert. Verzeihen schafft eine Kultur, in der Probleme effizient gelöst und neue Herausforderungen angenommen werden können. Eine effektive Führungskraft agiert als Vorbild und prägt dadurch nachhaltig das Arbeitsumfeld. Lob, Förderung und Verzeihen sind keine optionalen Maßnahmen, sondern essenzielle Bestandteile guter Führung, die den langfristigen Erfolg einer Organisation sichern.
Eine Führungskraft muss diese Elemente systematisch in den Arbeitsalltag integrieren. Erfolgreiche Führungskräfte erkennen, dass Verantwortungsbewusstsein und emotionale Intelligenz entscheidend sind, um ein vertrauenswürdiges Arbeitsumfeld zu schaffen. Gute Führung bedeutet nicht nur delegieren, sondern auch aktives Zuhören und das Vorangehen mit gutem Beispiel. Eine Führungspersönlichkeit sollte offen für Veränderungen sein und die Belange ihrer Teammitglieder ernst nehmen. Delegation erfordert klare Kommunikation und ein Verständnis für individuelle Stärken und Schwächen.
Führungskräfte übernehmen Verantwortung, wenn sie Entscheidungen kritisch hinterfragen und transparent kommunizieren. Dieses Führungsverhalten fördert Vertrauen und kontinuierliche Verbesserung. Loben, Fördern und Verzeihen sind daher Kernaufgaben einer Führungskraft, die die Effektivität eines Unternehmens nachhaltig sichern.

BONUS: Gute Führungskräfte schon im Bewerbungsprozess erkennen
Eine effektive Führungspersönlichkeit zeichnet sich durch spezifische Eigenschaften aus, die bereits im Bewerbungsprozess erkannt werden können. Zu den wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft zählen Verantwortungsbewusstsein, emotionale Intelligenz und die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Diese Eigenschaften wirken sich im Arbeitsalltag direkt auf die Effektivität des Teams und den Erfolg des Unternehmens aus. Führungskräfte übernehmen Verantwortung und sind in der Lage, Probleme zu lösen, neue Herausforderungen anzunehmen und das Team zu motivieren. Eine gute Führungskraft geht mit gutem Beispiel voran und vermittelt eine klare Vision. Deshalb ist es entscheidend, diese Eigenschaften im Bewerbungsprozess gezielt zu prüfen.
Die Erkennung geeigneter Führungskräfte erfordert einen strukturierten Ansatz, der fachliche und persönliche Kompetenzen berücksichtigt. Führungskräfte geben Orientierung, übernehmen Verantwortung und sichern die Effektivität innerhalb eines Teams. Eigenschaften wie aktives Zuhören, strategisches Denken und die Fähigkeit zur Delegation sind besonders relevant. Der Bewerbungsprozess sollte so gestaltet sein, dass er Führungspersönlichkeiten erkennt, die nicht nur operativ handeln, sondern auch die langfristigen Belange des Unternehmens im Blick haben. Erfolgreiche Führungskräfte zeigen ein werteorientiertes Führungsverhalten, schaffen Vertrauen und stärken die Zusammenarbeit im Team. Indem Organisationen diese Eigenschaften schon im Bewerbungsprozess evaluieren, legen sie den Grundstein für eine nachhaltige und effektive Führungskultur.
Vom Wissen zum Handeln: Ihr nächster Schritt
Führungsqualitäten zu entwickeln ist ein Prozess, der Zeit, Engagement und oft auch Unterstützung erfordert. Denken Sie über die Frage nach: Welche der beschriebenen Führungsdimensionen möchten Sie in den kommenden Monaten besonders stärken?
Vielleicht haben Sie beim Lesen dieses Artikels Aspekte entdeckt, die Sie in Ihrer Führungsrolle weiterentwickeln möchten. Oder Sie haben erkannt, dass Ihre Organisation von einer systematischen Führungskräfteentwicklung profitieren würde.
Was hat Sie in diesem Artikel besonders angesprochen oder zum Nachdenken gebracht?
Wir würden uns freuen, Ihre Gedanken in einem persönlichen Gespräch zu vertiefen. Meine langjährige Erfahrung zeigt, dass oft schon ein erstes Reflektionsgespräch wertvolle Impulse für den eigenen Führungsweg liefern kann. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie Sie Ihr volles Potenzial als Führungskraft entfalten können – zum Wohle Ihres Teams und Ihrer gesamten Organisation.